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Zucchini-Nudeln mit Pesto, Broccoli und Speck

Immer wieder sind wir auf der Suche nach leckeren Rezepten, damit wir Pasta, Kartoffeln und Reis nicht allzu sehr vermissen. Auch wenn sich das jetzt dramatischer anhört, als es ist. Vermissen ist definitiv das falsche Wort. Uns gehen aber immer die Ideen aus, was wir jetzt genau ohne diese „Grundnahrungsmittel“ kochen können. Reis gönnen wir uns, aber es ist immer interessant Gerichte zu finde, die auch ohne Reis auskommen.

Als wir wieder mal nach geeigneten Abendessen im Internet surften und auf einer Low Carb Seite auf dieses Rezept für „Pesto Zucchini Pasta“ von Perry’s Plate stiessen, war unsere Begeisterung gross.

In meinem alten Schul-Kochbuch, dem Tiptopf, fand ich auch eine einfache Anleitung für Pesto, da ich kein Fertigpesto nehmen wollte. Und abends wars dann soweit.

Zucchini Pasta mit Broccoli und Speck

4 mittlere Zucchini, in lange dünne Spaghetti-Streifen geschnitten (gibt praktische, günstige Küchengeräte dafür)
grosszügige Prise Salz
1/2 Tasse Frühlingszwiebeln in 1-cm Stücke geschnitten
2 Tassen Broccoli-Röschen
6 (oder 7, oder 8, oder 9) Scheiben rohen Speck
nach Belieben Pesto
Parmesan für oben drauf

Pesto:
2-3 Bund Basilikum
3-4 Knoblauchzehen
1/2 TL Salz
wenig Pfeffer
1-2 kleine rote Thai Chilis (meine Adaption)
50 g geriebener Parmesan
2 EL Pinienkerne
1 dl Olivenöl

Erstmal können alle grob gehackten Zutaten für das Pesto in einen Massbecher gegeben werden, dann wird das ganze gemixt und püriert, bis es… nun ja, Pesto ist.

Bereitstellen kann man noch die Broccoli-Röschen, ich habe immer eine Packung gefroren im Tiefkühler. Und nein, ich glaube nicht, dass Tiefkühl-Gemüse schlecht ist. Ausserdem können die Frühlingszwiebeln auch schon griffbereit sein.

Zucchini-Nudeln mit Pesto, Broccoli und Speck

Die Zucchini-Spaghetti kommen in ein Spaghetti-Sieb und darüber die Prise Salz und vermischt es. Damit die Flüssigkeit entzogen wird steht es dann ca. 15 Minuten lang herum. Danach gut abtropfen und wenn nötig auch ein bisschen ausdrücken. Es sollte nicht mehr zu viel Wasser haben.

Speck… Der Speck, schreibt Natalie in ihrem Blog, ist nur als Geschmacksrettung gedacht, da gebratene Speckstreifen einfach lecker sind. Den schneidet man in ca. 2cm lange Stücke und gibt ihn in die heisse Bratpfanne und lässt sie knusprig braten. Anschliessend aus der Pfanne raus und auf einen mit Küchenpapier belegten Teller geben um das überschüssige Fett aufzusaugen.

In der Pfanne sollte noch genügend Fett sein, damit man nun den Broccoli und die Frühlingszwiebeln darin schwenken und garen kann. Das geht so 3-4 Minuten, je nach Grösse der Broccoli. Wenn der Broccoli gekocht ist, je nach Geschmack mehr oder weniger, die Zucchini-Spaghetti hinzugeben und zwei Esslöffel der Pesto. Gut vermengen und je nach dem noch mehr Pesto hinzugeben.

Wenn alles warm ist, dann muss man es nur noch auf einem Teller (oder zwei) anrichten, die knusprigen Speckstücke darauf verteilen, den Parmesan, und glaubt mir. Es ist ein Festessen!

Natalie stellte schon richtig fest, dass der Speck nicht unbedingt nötig wäre. Aber es gibt dem Gericht noch eine knusprige Note, die eigentlich hervorragend dazu passt.

Zum Nachkochen absolut empfehlenswert!

Zucchini-Nudeln mit Pesto, Broccoli und Speck

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